Messbereich: -50° bis 0° bis +50° (Symmetrische Skala für Backbord und Steuerbord).
Material: Hochwertiges, robustes Kupfer/Messing-Gehäuse, um den extremen, korrosiven Bedingungen auf See standzuhalten.
Schleppzeiger: rot
Produktnummer/Identifikation: Häufig gelistet unter der Teilenummer 1211 21 oder der IMO-Nummer 370241.
Zulassungen: Erfüllt die Standards internationaler Klassifikationsgesellschaften (wie DNV, Lloyd's Register oder dem Korean Register) für maritime Sicherheitsausrüstung.
Ein Pendelklinometer mit zwei rückstellbaren Schleppzeigern ist ein mechanisches Messinstrument, das vor allem in der Schifffahrt (als Krängungsmesser) eingesetzt wird, um die aktuelle Neigung sowie die maximalen Neigungswinkel (nach Backbord und Steuerbord) dauerhaft festzuhalten.
Funktionsweise und Aufbau
• Das Hauptpendel: Ein schweres, oft ölgedämpftes Pendel reagiert auf Schaukel- oder Rollbewegungen des Fahrzeugs und zeigt auf einer graduierten Skala stets die aktuelle Echtzeit-Neigung an.
• Die Schleppzeiger (Rattrapante-Prinzip): Rechts und links des Hauptpendels befindet sich jeweils ein feiner Zusatzzeiger. Schlägt das Hauptpendel zu einer Seite aus, schiebt es den dortigen Schleppzeiger vor sich her.
• Maximalausschlag: Schwingt das Pendel in die Ausgangslage zurück, verbleiben die Schleppzeiger aufgrund minimaler Reibung exakt an der Position des extremsten Ausschlags (Maximalausschlag).
• Manuelle Rückstellung: Über ein Rädchen, eine mechanische Vorrichtung an der Vorderseite oder Magnetsysteme lassen sich beide Schleppzeiger nach einer Messung oder einem Manöver wieder manuell an das Hauptpendel heranschieben (nullstellen).
Typische Einsatzbereiche
• Schifffahrt: Überwachung der Krängung (Seitenneigung) von Segel- und Motorbooten, um kritische Schieflagen, falsche Beladung oder die maximale Neigung während einer Sturmfahrt zu protokollieren.
• Offroad- & Nutzfahrzeuge: Aufzeichnung extremer Schräglagen im Gelände, um die Kippstabilität zu kontrollieren.
Wenn Sie nach Herstellern wie G. Hechelmann (Georg Hechelmann Nachf. Hamburg) suchen, halten Sie Ausschau nach historischen, traditionsreichen Manufakturen für nautische Präzisionsinstrumente.
Georg Hechelmann war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Hamburg ansässig und weltbekannt für hochwertige Fluid-Schiffskompasse, Kompasssäulen, Sextanten und sogar frühe Flugzeugkompasse.
Es gibt einige namhafte Hersteller und Marken aus derselben Ära und Region, die für dieselbe handwerkliche Qualität und technologische Relevanz in der Seefahrt stehen:
Bekannte historische Manufakturen (Vergleichbare Hersteller)
C. Plath (Hamburg)
Der wohl berühmteste Name für hanseatische Nautik. Gegründet 1837 in Hamburg.
Bekannt für: Absolute Spitzenklasse bei Sextanten, Magnetkompassen und Kreiselkompassen. Genau wie Hechelmann-Stücke sind alte C. Plath-Kompassstände extrem begehrte Sammlerobjekte.
W. Ludolph (Bremerhaven / Hamburg)
Gegründet vor über 165 Jahren und über Generationen hinweg ein direkter Konkurrent an der Nordseeküste.
Bekannt für: Kompasse, Peilscheiben, Schiffsuhren und nautische Messgeräte sowie Ausrüstung für die frühe Luftfahrt.
Wempe Chronometerwerke (Hamburg)
1905 als Hamburger Chronometerwerke gegründet.
Bekannt für: Hochpräzise Marinechronometer, Schiffsuhren und meteorologische Instrumente (Barometer, Hygrometer). Wempe baut im maritimen Bereich bis heute Präzisionsinstrumente in Hamburg.
Alternativartikel 
Flansch Ø 200mm Skalen Ø 175mm
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